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Die Notunterkunft in der Luise-und-Wilhelm-Teske Schule

Seit dem 21.08.2015 betreibt die Tamaja Soziale Dienstleistungen GmbH eine Notunterkunft in der Luise-und-Wilhelm-Teske Schule in Schöneberg. Derzeit leben 230 Menschen aus circa 15 verschiedenen Nationen in der Unterkunft.

Menschen in einer Notunterkunft stehen noch vor Ihrer Registrierung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin. Bis zum Punkt ihrer Registrierung haben sie keinen legalen Status, keinen Ausweis und somit auch keine Krankenversicherung. Diese Übergangsituation ist eine starke Einschränkung und vor allem auch eine psychische Belastung für diese Menschen.

Bei der Registrierung wird ein Asylsuchender einem bestimmten Bundesland (sowie einer bestimmten Ersthilfe-Einrichtung) zugeordnet. Diese "Verteilung" stützt sich auf mehrere Kriterien und wird mit Hilfe des Systems "EASY" (Erstverteilung von Asylbegehrenden) ermittelt. Bei der Registrierung werden die Menschen über den Königsteiner Schlüssel auf die Bundesländer verteilt. Das Bundesland, dem sie zugeteilt werden, ist zuständig für die Bearbeitung des Asylantrages.

Nach der Notunterkunft ziehen die Menschen weiter in eine Erstaufnahme Einrichtung in dem jeweiligen Bundesland. Dort wohnen sie die ersten 3 Monate. Während dieser 3 Monate wird der Asylantrag gestellt.

 
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