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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Berliner Woche
BeitragVerfasst: 20. Jul 2017 17:29 

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Flüchtlingskinder in Teske-Schule

Berlin: Teske-Schule | Schöneberg. Gerüchte waren im Umlauf: Die ehemalige Luise- und Wilhelm-Teske-Schule am Tempelhofer Weg wird Bildungszentrum für Flüchtlinge. Die SPD-Fraktion in der BVV hat bei ihrem Parteifreund und Bildungsstaatsekretär Mark Rackles nachgehakt. Es werde ein Bildungszentrum für drei bis fünf Jahre geben, so der schulpolitische Sprecher Kevin Kühnert. „Das ist wichtig, da sich die Bezirksverordnetenversammlung erst jüngst dafür ausgesprochen hat, den Standort perspektivisch wieder ans Schulnetz zu nehmen.“ In der Teske-Schule soll es in Zusammenarbeit mit der Hugo-Gaudig-Schule in Tempelhof musische und andere AG-Angebote für Schüler aus Flüchtlingsfamilien geben, aber keine Willkommensklassen, wie Schulstadtrat Oliver Schworck (SPD) mitteilt. „Die Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in unsere Regelschulen steht für uns an erster Stelle“, sagte der integrationspolitische SPD-Fraktionssprecher, Orkan Özdemir. KEN


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 Betreff des Beitrags: Entschließungsantrag von LINKE und Grünen
BeitragVerfasst: 21. Jul 2017 14:56 

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PRESSEMITTEILUNG

Berlin, Tempelhof-Schöneberg, den 21. Juli 2017
Teske-Schule darf keine „Sonderschule“ werden

Zu dieser Problematik hat DIE LINKE. in der BVV Tempelhof-Schöneberg einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Auch die Grünen Bezirksverordneten hatten diese Idee und letztlich entstand ein gemeinsamer Antrag von Grünen und DIE LINKE.
Die Planungen für die ehemalige Teske-Schule sehen die Einrichtung von Profilklassen vor deren Aufgabe die Beschulung von Schüler_innen mit erhöhtem Förderbedarf sein soll. Diese Form der Sonderschule widerspricht dem Ansatz von inklusiven Schulen. Bei einer Dauer-Einrichtung von 3-5 Jahren und Klassenfrequenzen mit über 12 Teilnehmer_innen ist dieses Projekt zum Scheitern verurteilt.
200 geflüchtete Jugendliche als hauptsächliche Nutzer_innen ist kontraproduktiv. Eine Isolierung ist nicht integrationsfördernd und könnte zusätzliche Probleme schaffen. Eine Anbindung durch AG`s oder anderweitige Kooperationen zu einer bestehenden Schule reichen nicht aus, so lange dadurch an einer räumlichen Trennung der Klassen an zwei Standorten festgehalten wird.

Der gemeinsame Antrag von Grüne und DIE LINKE wurde mit den Stimmen der CDU beschlossen.
Elisabeth Wissel
Fraktionsvorsitzende

---

Dringlichkeitsantrag
Frakt. GRÜNE und LINKE
Drucks. Nr: 0365/XX
Planungen des Senats eine Absage erteilen: keine Bündelung sog. Profil-
Willkommensklassen in Schöneberg

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Die Bezirksverordnetenversammlung ersucht das Bezirksamt, weiterhin den Schulstandort
am Tempelhofer Weg, wie in der BVV beschlossen, als Grundschule zu entwickeln und ans
Netz zu nehmen.

Für die vom Bezirk offenbar angestrebte Nutzung als sog. Bildungszentrum ist unverzüglich
ein detailliertes Raum- und Zeitkonzept vorzulegen, das erkennbar macht, wie die weitere
Nutzung des Gebäudes vom Bezirk gedacht ist. Dabei hat der Umbau der Schule zu einer
dringend benötigten Grundschule absoluten Vorrang. Umbaupläne und Nutzungskonzepte
sind mit den dafür vorgesehenen bezirklichen Gremien rechtzeitig zu diskutieren und der
Zeitplan darzustellen.

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt, sich bei den zuständigen
Senatsverwaltungen dafür einzusetzen, dass mit sofortiger Wirkung von den Plänen Abstand
genommen wird, an diesem Standort ab September 2017 sog. Profil-Willkommensklassen
für ca. 200 geflüchtete Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren mit geringen schulischen
Vorkenntnissen einzurichten.

Die Bezirksverordnetenversammlung empfiehlt dem Bezirksamt fermer, sich bei den
zuständigen Senatsverwaltungen dafür einzusetzen, in Abstimmung mit den Bezirken nach
dezentralen fachlichen und räumlichen Lösungen für die schulische Integration dieser
geflüchteten Jugendlichen zu suchen, dabei sind Alternativen und auch erfahrene
Jugendhilfeträger und deren Angebote einzubeziehen. Ferner sind entsprechende Konzepte
zu entwickeln, die Bildungsbegleitung und Bildungsberatung mit Spracherwerbskonzepten
verbinden und Perspektiven für einen Schulabschluss und andere weiterführende
Bildungsgänge wohnortnah verbinden.

Der BVV ist bis zur September-Sitzung 2017 Bericht zu erstatten.
Seite: 2/2

Begründung:

Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren mit geringen schulischen Kenntnissen bzw.
fehlender Alphabetisierung werden derzeit in Willkommensklassen in ihren Bezirken
unterrichtet, können aber aufgrund ihrer mangelnden sprachlichen und fachlichen
Kompetenzen noch nicht in den Regelbetrieb ihrer Schule übergehen.

Die Konzentration dieser Jugendlichen in bis zu elf Klassen am Standort Tempelhofer Weg
soll nach den Vorstellungen der Senatsbildungsverwaltung besonders gute Bedingungen
schaffen und sie auf Schulabschlüsse bzw. den Übergang ins Regelsystem vorbereiten,
dabei soll die Frequenz auf 17 SuS erhöht werden (fünf SuS höher als in den
Willkommensklassen an den einzelnen Schulen). Bisher hat es die Senatsschulverwaltung
bzw. die regionale Schulaufsicht sowohl versäumt, das geplante Konzept offenzulegen und
zu begründen, wie die Auswahl der Jugendlichen sowie der Lehrkräfte erfolgen soll, als auch
nicht erklärt, warum es keine bezirklichen Lösungen für die geplanten Klassen geben kann.
In einzelnen Bezirken hat man erfolgreich begonnen, neue Formen der schulischen
Integration mit diesen Jugendlichen zu erproben. Die Bildung temporärer Lerngruppen mit
besonderer Betreuung und speziellen Konzepten kann dabei durchaus ein sinnvoller
Zwischenschritt sein, wenn es zugleich Verzahnungen mit dem Regelschulbetrieb und
Kontakten zu bereits integrierten Gleichaltrigen gibt.

Dass solche Lerngruppen nun in einem überregionalen Standort gebündelt werden und dort
isoliert lernen sollen, ist nicht nachvollziehbar. Musikschulgruppen des Bezirks und VHS Angebote für Erwachsene stellen kein Ersatz für die unverzichtbare Auseinandersetzung und Kontaktnähe zu anderen Gleichaltrigen dar. Aufgrund des berlinweiten Einzugsbereichs wird es auch erheblich schwieriger, mit den Eltern dieser Jugendlichen in Kontakt zu kommen.
Elternarbeit muss jedoch bei diesen Jugendlichen ein wichtiger Teilbereich der päd.
Konzeption sein.

Die Umsetzung dieses Vorhabens wäre ein Rückschritt gegenüber den bildungspolitischen
Reformen Berlins in den letzten Jahren im Bereich der Inklusion und der Integration. Sie
wäre nicht nur pädagogisch hoch problematisch, sondern würde sich zudem
integrationshemmend auswirken.

Vielmehr sind pädagogische Konzepte, die den sprachlichen Förderbedarf mit Elementen
des produktiven Lernens verbinden, wie sie in Berlin über viele Jahre erfolgreich entwickelt
wurden, erforderlich. Dazu braucht es eine sozialräumliche Anbindung und die Vertiefung der
sozialen Beziehungen zum Wohnumfeld mit vielfältigen Erfahrungsmöglichkeiten und nicht
eine Separierung und faktische Ausgrenzung von Angeboten der Berliner Schule wie z.B. die
Ganztagsangebote z.B. im Rahmen der Sport- und Musikförderung

Berlin, den 18.07.2017

Herr Penk, Rainer Frau Zander-Rade, Martina
Frau Kiderlen, Elisabeth
Frau Wissel, Elisabeth
Frakt. GRÜNE und LINKE


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 Betreff des Beitrags: aus der taz vom 2: umstrittene Einschulungsfeier
BeitragVerfasst: 29. Sep 2017 13:29 

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„Einschulung“ an der Teske-Schule
Der letzte Versuch

In der Schöneberger Teske-Schule startet am Freitag ein separater Schulbetrieb mit Flüchtlingsklassen. Bereits vor Schulbeginn ist die Kritik groß.

Es ist die wohl letzte Einschulungsfeier in diesem Jahr – und dürfte zugleich die umstrittenste sein: Am 4. Oktober soll für knapp 50 jugendliche Flüchtlingen das Schuljahr in der ehemaligen Teske-Schule am Tempelhofer Weg in Schöneberg beginnen. Am Freitag gibt es die entsprechende Feier dazu in der Hugo-Gaudig-Schule – die „Willkommens-Profil-Klassen“, wie sie heißen, firmieren als Filialbetrieb der nahen Sekundarschule.

Die Aufregung um die ungewöhnliche Filialschule für 15- bis 16-jährige Flüchtlinge war bei Bekanntwerden der Pläne vor den Sommerferien groß: Von „Separierung“ und „faktischer Ausgrenzung“ sprach die Ehrenamtlichen-Initiative Schöneberg hilft e. V. Der Berliner Flüchtlingsrat setzte noch eins drauf: „Apartheidsschule“.

Alles ein riesiges Missverständnis, versucht die Senatsbildungsverwaltung seither die Diskussion wieder einzufangen. Keinesfalls wolle man in die Lerngruppen – vier bis fünf Klassen mit unterschiedlichen Niveaustufen werden es sein – diejenigen abschieben, für die man ohnehin keine Perspektive mehr sehe. Etwa weil sie in den Schulen nicht den Sprung aus den Deutsch-Lerngruppen (vulgo „Willkommensklassen“) heraus schaffen – und sie dann, wenn die Schulpflicht für sie endet, ohne Abschluss auf der Straße sitzen. Vielmehr gehe es darum, überhaupt Perspektiven zu schaffen: Indem man kaum alphabetisierte oder durch Flucht traumatisierte Jugendliche so fördere, „dass ihnen der Anschluss an unser reguläres Bildungssystem gelingen kann“.

Die Kritik von Schöneberg hilft e. V. an einem mangelhaften pädagogischen Konzept kontert man mit dem Schlagwort „Bildungszentrum“: Gemeinsame Sport- und Musik-AGs mit der Hugo-Gaudig-Schule seien geplant. Die Arbeitsagentur Süd und der Europäische Sozialfonds sind zudem bei der Finanzierung eines Projekts zur Berufsorientierung behilflich. Es seien inzwischen genügend Lehrer eingestellt worden, die Erfahrungen „mit dieser speziellen Zielgruppe“ hätten, ein Sozialarbeiter und die Schulpsychologie seien mit im Boot. Im Übrigen, so die Bildungsverwaltung, sollen die Flüchtlinge nun auch in mindestens einem Kurs gemeinsam mit den Hugo-Gaudig-Schülern unterrichtet werden. Kurzum: Von „Segregation“ könne keine Rede sein.
Kritiker bleiben skeptisch

Hans-Jürgen Kuhn von Schöneberg hilft e. V. ist am Mittwoch trotzdem weiter skeptisch: Man halte es nach wie vor nicht für sinnvoll, die Jugendlichen aus dem normalen Schulbetrieb herauszunehmen – zumal man sehen müsse, was von den angekündigten Kooperationen tatsächlich umgesetzt werde. Eine Zusammenarbeit seiner Initiative mit der Bildungsverwaltung, die Letztere am Mittwoch ebenfalls ankündigt, sei jedenfalls wenig konkret: „Wir sagen ganz klar, dass wir erst einmal schauen, wie sich das Projekt entwickelt und deshalb noch offen lassen, ob und in welcher Form wir uns beteiligen.“

Überhaupt scheint die Kommunikation beim Projekt Bildungszentrum mitunter nicht ganz einfach zu sein: Schulstadtrat Oliver Schworck (SPD) sprach am Mittwoch lediglich noch von einem Schulstart „so schnell wie möglich“ – zumal auch einige Möbellieferungen erst noch auf dem Weg seien. Kuhn von Schöneberg hilft e. V. kritisiert zudem, dass die Schüler aus dem ganzen Stadtgebiet kommen sollen: „Die Entwicklung von dezentralen Angeboten im Wohnumfeld der Jugendlichen erscheint uns sinnvoller.“

Schulstadtrat Schworck macht diese Kritik wütend: Das Bildungszentrum sei der Versuch, „eine Lücke zu füllen“, die es im Schulsystem für die Geflüchteten gebe. „Hier wurde von Anfang an etwas schlechtgeredet und -geschrieben, das ein Angebot für Menschen sein will, die sonst durch alle Raster fallen.“


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 Betreff des Beitrags: Berliner Zeitung v. 29.09.17: Jugendliche Flüchtlinge sollen auf selbstständiges Leben vorbereitet werde
BeitragVerfasst: 29. Sep 2017 16:22 

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Schöneberg Jugendliche Flüchtlinge sollen auf selbstständiges Leben vorbereitet werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28510826

Die Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan oder Palästina wundern sich über den strengen Ton, den Schulleiter Hans-Jürgen Pleier zur Begrüßung in der Aula anschlägt. „Die Mütze vom Kopf“, ruft er, weil ein junge Mann noch eine Basecap auf dem Kopf trägt. „Immer schön pünktlich sein“ , hält er einem jungen Afghanen entgegen, der erst verspätet hierher findet.

An diesem Freitagmorgen findet in der Hugo-Gaudig-Sekundarschule die Einschulungsfeier statt. Es geht um eine in Berlin völlig neue Unterrichtsform für jugendliche Flüchtlinge. Doch so richtig feierlich geht es hier nicht zu. Die vielen Jungs und wenigen Mädchen sind 16 oder 17 Jahre alt, meist sind sie als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Das Besondere ist: Sie haben oftmals eine Willkommensklasse besucht. Einige waren auch bereits in eine Regelklasse übergewechselt. Doch dort kamen sie nicht zurecht. Es fehlten ihnen die Deutschkenntnisse, mitunter haben sie in ihrem Heimatland nur wenige Jahre die Schule besucht oder sind gar nicht alphabetisiert. „Viele sind auch nicht auf dem selben Bildungsstand wie ihre bisherigen Mitschüler gewesen“, sagt eine Pädagogin.
Wie sollen die Flüchtlinge Deutsch lernen?

Laut ist es an diesem Morgen in der Aula, die Schüler werden in loser, nicht alphabetischer Reihenfolge aufgerufen. Schulleiter Pleier mahnt die Jugendlichen. Sie sollen nicht rauchen und etwas leisten, ruft er. „Und immer den direkten Weg zur Schule nehmen, nicht irgendwelche Umwege.“

Offiziell gehört das Bildungszentrum Tempelhofer Weg, in dem die neuen Schüler künftig in sogenannten Profil-Willkommensklassen unterrichtet werden, zur Gaudig-Schule. Doch jenes Bildungszentrum, im Altbau der einstigen Teske-Schule, liegt abgelegen in einem Industriegebiet. Von der Gaudig-Schule ist es fast eine Viertelstunde Fußweg, Bahnschienen müssen überquert werden. „Ich verstehe nicht, wieso diese Schüler in diesem Gebäude so isoliert unterrichtet werden“, sagt GEW-Landeschef Tom Erdmann. Um Deutsch zu lernen, müssten sie doch zusammen mit deutsch sprechenden Schülern lernen. Tatsächlich sind dort aber nur Musik- und Volkshochschule untergebracht, die erst am Nachmittag besucht werden.

Werkstatttage

Nach der Begrüßung in der Aula gehen die gut 40 Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Lehrern den Weg zu ihrer neuen Schule. Es geht lebhaft zu, ein Schüler will sich eine Zigarette anstecken, der Lehrer weist ihn zurecht. Viele dieser Jugendlichen haben erst vor wenigen Tagen erfahren, dass sie wechseln sollen. Zuvor mussten sie einen Sprachtest machen. „Ich war vorher in Neukölln auf der Schule, dann kam ein Brief“, sagte der 16-jährigen Baschar aus Syrien. Als sich die Gruppe im Bahnhof Südkreuz auf einer Rolltreppe befindet, zieht einer der Schüler den Nothalt. Wenig später passiert dasselbe an einer anderen Rolltreppe.

Im Bildungszentrum soll die Berufswahlkompetenz der Jugendlichen gefördert werden, wie es offiziell heißt. Finanziert wird das einzigartige Projekt von der Bildungsverwaltung, der Arbeitsagentur Süd und dem Europäischen Sozialfonds. Vorgesehen sind auch sogenannte Werkstatttage, an denen die Jugendlichen bestimmte Berufstätigkeiten ausprobieren können. Verbunden mit der Hoffnung, dass sich daraus eine echte Perspektive ergibt.
Angaben zum Arbeitsverhalten

Derzeit sind fünf Lehrer dort tätig, alle sind spezialisiert auf „Deutsch als Fremdsprache“. Denn ohne hinreichende Deutschkenntnisse wird es den Jugendlichen kaum gelingen, einmal für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen. Die Schüler können zudem bestimmte Kurse und Arbeitsgemeinschaften an der Gaudig-Schule besuchen. So begegnet man dem Vorwurf, die Schüler zu isolieren.

„Mit dem Bildungszentrum sollen Jugendliche, die aufgrund von Krieg in ihren Heimatländern nicht oder kaum die Möglichkeit zum Schulbesuch hatten, so unterstützt werden, dass ihnen der Anschluss an unser reguläres Bildungssystem gelingen kann“, sagt Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Derzeit gibt es etwa 50 Anmeldungen, drei Klassen mit jeweils bis zu 24 Schülern sind vorgesehen. Beim Anmeldeverfahren wird ein Sprachtest gemacht und auch ein Bogen zum Arbeits- und Sozialverhalten des Schülers ausgefüllt. Es gibt Beratungsgespräche auch mit den Eltern. Letztere müssen dem Wechsel an das Zentrum zustimmen. Der Anteil der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sei genauso hoch wie an Regelschulen.
– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28510826


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